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Spiele (keine Tabelle)
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H1 - 08.01.12 - Gevelsberg siegt im Krimi
Gevelsberg - Der Westen - H.-G. Lützenberger
Der gastgebende Fußball-Bezirksligist FSV Gevelsberg hat den Turniersieg und damit den Röttger-Pokal gewonnen, A-Ligist SpVg Linderhausen ist damit entthront und fürs Hallen-Masters in knapp zwei Wochen in Hagen haben sich SV Büttenberg sowie RW Rüggeberg qualifiziert.

[Bildquelle: Der Westen online]
Insgesamt kann sich die Bilanz des zweitägigen Turniers in der Halle West sehen lassen: In den meist spannenden, teils hitzigen Spielen erzielten die Kicker 156 Tore. Bei 40 Begegnungen ist das ein Schnitt von 3,9 Treffern. „Wir sind zufrieden. Spiele und Stimmung waren klasse“, freute sich FSV-Vorsitzender Knut Kaiser, der einmal mehr für den guten Ton am Mikrofon sorgte.
Es war kein Spaziergang, den der FSV Gevelsberg bis zum Turniersieg hatte. Denn in einigen Spiele taten sich die Jungs von Trainer Oliver Gottwald schwer, es drohte gar ein frühes Aus. Besonders im Gruppenspiel gegen B-Ligist RW Rüggeberg wurde es holprig, siegten schließlich gar die Mannen aus dem Ennepetaler Höhendorf. Wie brisant diese Partie wurde, zeigte das Maß an persönlichen Strafen: Innerhalb von dreizehn Minuten setzte es fünf Zeitstrafen zu je zwei Minuten, teilweise standen sich auf beiden Seiten zwei Feldspieler gegenüber.
Zu den Mit-Favoriten des Turniers zählten die Bezirksligisten TuS Ennepetal II und SC Obersprockhövel. Der gleichklassige VfB Schwelm trat mit einer B-Elf an und schaffte immerhin den Sprung in die Zwischenrunde. SCO und die TuS-Reserve landeten erwartungsgemäß im Halbfinale, trafen dort sogar aufeinander. Dank Murat Othan, Lars Röske und dem Eigentor von Fabian Blumenroth gelangten die Jungs von Trainer Frielingsdorf ins Finale.
Derweil mühte sich der FSV Gevelsberg erneut. Diesmal gegen den A-Ligisten. Erst das goldene Tor von Neuzugang Daniel Wanderer er erwies sich als einer der Besten im FSV-Team sicherte den Einzug ins Endspiel.
Während das kleine Finale sofort im Strafstoß-Schießen entschieden wurde Büttenberg zeigte beim 4:3 bessere Nerven ging es im Endspiel über die volle Distanz. Gevelsberg verspielte die durch Marco Reglinski und Fabian Kukereit erzielte Führung leichtfertig. Ennepetal nahm das Geschenk dankend und durch die Tore von Murat Othan und Lars Röske an. Und? Strafstoß-Schießen! Erst mit em sechsten Neuner-Schützen gelang dem FSV der Turniersieg.
Bezeichnenderweise war es Mehemt Bartu, der den Siegtreffer erzielte. Denn der Stürmer wurde mit vier Treffern (ab der Zwischenrunde) der Torjäger des Turniers. Als besten Torwart zeichnete die Turnierleitung um Knut Kaiser und Bernd Wielga den Büttenberger Bastian Thuneke aus.
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